WILDMOSER/KOCH & PARTNER erwirkt gemeinsam mit AIGNER LEHNER ZUSCHIN + PARTNER stattgebendes Zwischenurteil des Handelsgerichts Wien zum Antrag der Stadt Linz auf Feststellung der Ungültigkeit des Swap 4175 im Verfahren gegen die BAWAG P.S.K. – Streitwert rund € 500 Millionen

Linz/Wien, 08.01.2020 – Nachdem im bereits seit 2011 laufenden Verfahren vor dem Handelsgericht Wien zunächst im April 2019 von der Stadt Linz, vertreten durch WILDMOSER/KOCH & PARTNER gemeinsam mit AIGNER LEHNER ZUSCHIN + PARTNER, ein Zwischenantrag auf Feststellung der Ungültigkeit des Swap 4175 gestellt worden war, verkündete Richter Pablik am 07.01.2020 nach kurzer weiterer Verhandlung sein Zwischenurteil: Nach Ansicht des Gerichts war das Swap-Geschäft von Anfang an aus mehreren Gründen ungültig. Das Gericht ist damit der rechtlichen Argumentation der Stadt Linz gefolgt. Dieses Zwischenurteil ist gerade von Bedeutung für die Stadt Linz, weil damit der BAWAG die Grundlage ihres basierend auf dem Argument eines gültig zustande gekommenen Finanzgeschäfts beruhenden Erfüllungsanspruchs weggebrochen ist. Die BAWAG hat gegen das Urteil Berufung angemeldet.

 

Das Team von WILDMOSER/KOCH & PARTNER besteht federführend aus Gerhard Rothner und Andreas Schorn (beide Partner), das Team von AIGNER LEHNER ZUSCHIN + PARTNER aus Lukas Aigner und Johannes Lehner (beide Partner) sowie Beat König (Associate).

 

Auf Seiten der BAWAG vertreten die Anwaltssozietäten LANSKY, GANZGER & Partner und DORDA Rechtsanwälte.